Backpacking in Westafrika – Abenteuer unter Palmen

Wohin??? Westafrika? Warum das denn? Wieder einmal ist die Überraschung nicht zu leugnen, als ich von meinem Reiseplänen berichte. 4 Wochen Backpacking in Westafrika, 4 Wochen reisen abseits der typischen Touristenpfade. Was sind das denn überhaupt für Länder? Ist es da sicher? Wenn man nicht unbedingt von den üblichen Touristenzielen wie Südafrika, Marokko oder Tansania spricht, ist es für viele schwer einzuordnen, wie es um die Sicherheitslage in der jeweiligen Region steht.

Es geht an die Elfenbeinküste, nach Ghana, Togo und Benin. Statt luxuriöser Safari siehst du dich mit Nachbarländern mit eher zwielichtigen und gefährliche Ruf konfrontiert, Nigeria, Sierra Leone, Liberia…

Allen Vorurteilen zum Trotz: Westafrika begeistert mit atemberaubender Landschaft, tiefgründiger Geschichte und Kultur sowie unglaublich herzlichen Menschen und machen die Region zu einem tollen Reiseziel – eine Bereicherung sicher nicht nur für dein Fotoalbum, sondern auch für deine Persönlichkeit!

Warum Backpacking in Westafrika?

Auf meiner persönlichen (Reise-) Bucketliste habe ich mir das Ziel gesetzt, mindestens eine Reise zu unternehmen, die mich deutlich aus der Komfortzone gehen lässt. Darüber hinaus hege ich schon länger den Wunsch, an einem Hilfseinsatz teilzunehmen, irgendwo zu helfen und einen Beitrag zu leisten.

Über Internetrecherche bin ich auf das Bildungswerk Westafrika aufmerksam geworden. Der gemeinnützige Verein ist vor allem spezialisiert auf den Bau von Schulen in Benin, einem kleinen Land am Golf von Ghana. Das Nachbarland Nigeria ist dann doch weitaus bekannter.

Angebot und Reise-Zeitraum passen. Wie immer möchte ich aber auch mehr von den umliegenden Ländern sehen. Vor den zwei Wochen Einsatz beim Bildungswerk plane ich knapp 2 Wochen Backpacking in Westafrika- also insgesamt fast 4 in der Region.

Mehr zu meinem Hilfseinsatz in Benin liest du im Artikel Abenteuer und Hilfseinsatz in Benin / Westafrika

Wie sieht die Reiseroute aus?

Als erster potentieller Flughafen für die Anreise zum Backpacking in Westafrika fällt mir die Metropole Lagos in Nigeria auf. Direkt an der Grenze zu Benin eigentlich perfekt, um noch ein anderes Land kennenzulernen. Aufgrund der Sicherheitslage, gerade für erstmalige Besucher, raten mir aber Kenner aber entschieden ab, über Lagos anzureisen.
Accra in Ghana ist auch möglich – aber da geht noch mehr 😉

So wird der Anflughafen für das Backpacking in Westafrika Abidjan an der Elfenbeinküste.
Daraus ergeben sich eine Woche Zeit für die rund 900 Kilometer zwischen Abidjan und Cotonou, dem finalen Ziel in Benin.
Die Länder gelten als politisch verhältnismäßig stabil, nur die Nähe von Benin zu Nigerias NordenGebiet der Boko Haram – macht mir etwas Sorgen.

Entlang der Elfenbeinküste – Abidjan & Grand Bassam

Abidjan – Sprungbrett für Backpacking in Westafrika

Spät abends landet der Flieger in Abidjan und ich setze den Fuß auf westafrikanischen Boden.
Abidjan ist nicht die Hauptstadt, aber DIE Metropole und wirtschaftliches Zentrum des Landes. Ein ausgedehnter Tag reicht zum Sightseeing. Besonders spannend ist das öffentliche Transportsystem in der Stadt, das vor allem durch kleine und mittelgroße Busse („Woro Woros“) stattfindet. Diese fahren bestimmte, festgelegte Wegstrecken und je nach Ziel muss man sich mit einer Kombination stetig vorwärts arbeiten. Um das Klischee zu erfüllen sind natürlich alle Busse bis auf den letzten Sitz- und Stehplatz – oft auch darüber hinaus – besetzt. Ein Abenteuer an sich.

Die Abidjan überrascht mit einem modernen Stadtzentrum, schönen Gegenden, gutem Essen und freundlichen Menschen.
Extremer Verkehr während der Hauptverkehrszeit, Straßen voller Menschen, das Verständnis des „Woro-Woro“ -Systems und Französisch als Hauptsprache machen es zu einem herausfordernden Start. Ein spannender Start in Westafrika zum Eintauchen in die Kultur und das pulsierende Nachtleben, für das Abidjan berühmt ist!

Besonders sehenswert sind Im Zentrum die experimentelle Architektur der Kathedrale, das ehemalige Wohnhaus „La Pyramide“ oder angesagte Viertel wie Cocody.

 

 

Flaniere zwischen Kolonialgebäuden in Grand Bassam

Nur etwa 40 Minuten mit dem „Gbaka“ (Minibus) von Abidjan entfernt liegt Grand Bassam. Die die ehemalige französische Kolonialhauptstadt der Elfenbeinküste erinnert an längst vergangenen Glanz. Die tropischen Strände am Golf von Guinea bieten eine willkommene Abwechslung vom Trubel und Geräuschpegel in Abidjan. Lass dich einfach durch die Straßen treiben und genieße den kolonialen Flair!

Am Strand sind vor allem Einheimische unterwegs. Erst 2016 war die Stadt Ziel eines terroristischen Angriffs, bei dem auch viele Touristen ums Leben kamen. Der Tourismus an der Elfenbeinküste erholt sich nur schrittweise davon.

 

 

Sightseeing an Ghanas ehemaliger Gold- und Sklavenküste

Sklavenfort und Fischerei in Cape Coast

Ghana gilt aus zwei Gründen allgemein als ein gutes Einstiegsland für Reisende in Westafrika: Erstens: Es steht wirtschaftlich besser da als die anderen Länder der Region mit allen positiven Effekten, die das mit sich bringt. Zweitens – und noch viel wichtiger: Englisch ist eine offizielle Verkehrssprache in Ghana. In allen anderen Ländern ist es Französisch, was bei Unkenntnis das Reisen bedeutend erschweren kann.

Ein absolutes Highlight in Ghana ist Cape Coast mit seinem pulsierenden Hafen direkt unter dem Fort, einem organisierten Chaos aus Fischern, Booten, Marktfrauen, Handwerkern und Helfern. Die Männer singen während sie Boote und volle Netze aus dem Wasser ziehen und die Feuer entzünden, um die Fische frisch zu räuchern. Greif zu!

 

 

Das gut erhaltene Sklavenfort von Cape Coast ist eines der größten entlang der westafrikanischen Küste und ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Hier wurden die Sklaven bis zu ihrer Verschiffung nach Amerika in den Kellerverliesen gefangen gehalten.

Ich empfehle dir unbedingt eine Führung mitzumachen, da du hier alle wichtigen Ecken gezeigt und die interessanten Hintergrund-Geschichten erzählt bekommst. Vor allem die düsteren Keller-Verliese regen zum Nachdenken an.

 

 

Backpacking in Westafrika: Die pulsierende Metropole Accra

Die größte Metropole der Region ist auch gleichzeitig ein wichtiges wirtschaftliches Zentrum. Als Reisender ist die Stadt durchaus etwas anspruchsvoll, aber nicht minder sehenswert. Es gibt nicht DAS Stadtzentrum, in dem man gemütlich alle Sehenswürdigkeiten ablaufen kann.

Es gibt auch keinen zentralen Busbahnhof, von dem alles fährt. Man muss genau wissen, wo der Bus hinfahren soll, also die Endstation ist, sodass man auf dem Weg aussteigen kann – oder um gegebenenfalls in einen anderen Bus umzusteigen.
Sehenswert sind in Accra besonders der Unabhängigkeitsplatz mit dem prächtigen Bogen – natürlich mit dem „Black Star“ versehen, das Symbol Ghanas, was du auch auf der Flagge des Landes siehst.

Begib dich auf Entdeckungstour im historischen Stadtteil Jamestown. Etwas vorsichtig solltest schon du sein, aber allgemein ist man dort sicher. Auch als einziger Weißer weit und breit. Das Sklavenfort Fort James ist im Gegensatz zu seinem großen Bruder in Cape Coast geschlossen, auch der markante Leuchtturm kann nicht immer besichtigt werden. Empfehlen kann ich dir einen kurzen Rundgang mit einem lokalen Guide. Da er bei den Einheimischen bekannt ist, sind auch Fotos kein Problem. Imposant ist vor allem das rege Treiben der Fischer an der Küste.

Du willst Afrika pur? Dann begib dich auf den weitläufigen Marcola Markt. Über viele Straßenzüge hinweg erstreckt sich dieser Markt, wo man alles erdenkliche kaufen kann. Hektik pur, Gewusel, überall schreiende Menschen, fremde Sprachen, Orientierungslosigkeit – und mittendrin der weiße Reisende Philipp.

Entspannen nach einem anstrengenden Tag in der Hektik einer westafrikanischen Metropole kannst du am großen Labadi Beach, nur eine kurze Fahrt mit dem Tro Tro vom Stadtzentrum entfernt.

 

 

Kolonialgeschichte und Naturparadiese in Togo

Backpacking in Westafrika: Fetischmarkt & Strände in Lomé

Die Hauptstadt von Togo liegt direkt an der Grenze zu Ghana und ist einfach mit den üblichen Minibussen ereichbar.

Der koloniale Glanz der Stadt ist längst verblasst, man merkt deutlich, dass man nicht mehr im wirtschaftlich starken Ghana ist. Nun ist auch wieder französisch sprechen angesagt. Eine interessante Sehenswürdigkeit ist der Fetisch oder Voodoo Markt, der weltweit größte seiner Art. Hier bekommst du einen Einblick in die Welt des Voodoo und die Bedeutung der vielen angebotenen Tierknochen oder -körper und Gegenstände.

Haupttransportmittel in Lomé und überhaupt in vielen Teilen Togos ist das Moto-Taxi, Minibusse wie in Ghana sind selten. Bei Regen über die glatten Pflastersteine der Straßen Lomés als Mitfahrer auf eines zu schnellen Motorrads – Geschichten die man seiner Mutter lieber nicht erzählt. Auch hier gibt es einen riesigen Markt (Grand Marché) in dem man wie in einem Schaufenster viel über die Kultur und Gebräuche der Einheimischen lernen kann.

 

 

Lomé hat außerdem tolle Strände, die man – wie überall an der westafrikanischen Küste – leider nicht zum Schwimmen nutzen kann. Die Strömungen sind unberechenbar und oft tödlich. Absolut empfehlenswert für eine Übernachtung ist das Hotel Pure Plage direkt am Strand, es fühlt sich an wie ein Urlaub im Urlaub.

Toll ist das ausgeprägte Nachtleben auf den Straßen der Hauptstadt. Einige Abschnitte werden sogar extra gesperrt.

 

 

Kpalimé – Naturparadies abseits der Küste

Im Natur- und Wanderparadies von Togo empfehle ich dir mindestens zwei volle Tage zu bleiben. In der Region gibt es unzählige spektakuläre Wasserfälle zu entdecken, du kannst Mt. Agou besteigen, den höchsten Berg von Togo. Tolle Ausblicke über Togo bis nach Ghana hast du vom Chateau Viale, einem alten Schloss nahe der Stadt. Auch Spuren deutscher Kolonialgeschichte sind zu finden.

Eine Reise nach Kpalimé bedeutet auch eine Reise abseits der großen Städte und Straßen an der Küste, eine Reise ins mehr und mehr ländliche Togo. Allein die rund 3-stündige Fahrt durch Dörfer, kleine Städte und viiiiel Wald ist ein Erlebnis. Augen offen halten!

 

 

Kolonialgeschichte in Lac Togo & Togoville

Auf den Spuren deutscher Kolonialgeschichte fährst du in einer Pirogue – dem traditionellen hölzernen Boot – über den Lac Togo, der nur durch einen schmalen Landstreifen vom Meer getrennt ist. In Togoville gibt es viele Spuren der Kolonialgeschichte, vor allem in und um die Kirche. Man entdeckt aber auch unzählige Figuren und Altäre des Voodoo.

 

 

Benin: Die Wiege des Voodoo mit traumhafter Küste

Weiter geht es nach Benin, dem finalen Ziel meiner Reise und Ort meines Hilfseinsatzes.

Nach dem Grenzübertritt nehme ich ein Taxi. In Westafrika: Abenteuerlich! Das ist wie üblich in der Region voll besetzt, in Europa würde man sagen „überfüllt“: Vorne teilen sich neben dem Fahrer 2 Passagiere den Beifahrersitz, auf der Rückbank werden mindestens 4 Personen untergebracht – und nicht unbedingt nur schlanke Personen. Viele Teile des Autos funktionieren nicht. Ob Fensterheber, Türöffner, Kontrollleuchten – egal, das Auto fährt ja. Es gibt viele Kontrollpunkte, wo sich sofort Straßenverkäufer auf die wartenden Autos stürzen.

Ein weiteres Abenteuer für sich ist das Reisen abseits der großen Hauptstraßen: Hier braucht man eher Tabletten gegen Seekrankheit, die Strase besteht zu 50% aus Schlaglöchern, 30% aus riesigen Pfützen und auf dem Rest könnte man normal fahren, wenn nicht die andren Verkehrsteilnehmer wären.

Benin ist abenteuerlich und vielerorts exotisch, genau wie es mir auf Reisen gefällt. Auch hier gibt es viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken:

Backpacking in Westafrika: Strandparadies Grand Popo

Die Fahrt geht entlang der Bilderbuchküste: Endlose Sandstrände, Fischerboote, überall Palmen. Hütten aus Palmenblättern bilden kleine Dörfer in Strandnähe. Obwohl es Sonntag ist, arbeiten überall Menschen auf den Feldern.

Grand Popo ist ein ehemaliger portugiesischer Handelsposten, vornehmlich für die Verschiffung von Sklaven nach Übersee. Heute lebt die Stadt vor allem vom Fischfang und dem Tourismus. In Grand Popo findest du viele Hotels. Empfehlenswert sind ausgedehnte Spaziergänge am langen Strand, genieße die Szenerie mit den vielen Palmen und sieh den Fischern bei der Arbeit zu.

 

 

Wasserstadt Ganvié – Venedig Afrikas

Ein wahres Highlight der Region ist zweifelsohne Ganvié, das „Venedig Afrikas“. Die Stadt auf dem Wasser wurde von Flüchtlingen errichtet, noch heute leben hier rund 40.000 Einwohner. Rund 8 Kilometer geht es vom Anleger am Wassermarkt von Abomey-Calawi über den Lac Nokoué nach Ganvié.

Wie in Venedig sind Boote die einzigen Verkehrsmittel für die Menschen. Es gibt „Schulbus-Boote“, Transportboote, Müllabfuhrboote. Vom Glanz und Reichtum der italienischen Lagunenstadt rund um den Dogenpalast sieht man hier natürlich wenig. Alles ist sehr einfach und funktional orientiert.

Es gibt einige Geschäfte, Restaurants und sogar ein Hotel. Rund 70% der Einwohner leben vom Fischfang und neben Handwerkern oder Ladenbesitzern verdienen viele ihr Geld mit dem Import von Treibstoff aus Nigeria, der mit dem Boot über den Lac Nokoué transportiert wird. Absolut sehenswert!

 

 

Ouidah – die Wiege und Zentrum des Voodoo

Ouidah ist vor allem bekannt als ein Zentrum des Voodoo. Die Religion ist in Benin offiziell anerkannt und ist im Gegensatz zu dem in vielen Filmen vermittelten negativen Bild nicht ausschließlich böser Zauber. In Verbindung mit dem Voodoo steht der Pythontempel, ein einzigartiger Ort an dem sich unzählige kleine und große Schlangen winden. Sie sind „Selbstversorger“ und können nachts hinaus auf Beutezug in der Stadt…

Ironischer Weise liegt direkt gegenüber des Pythontempels die christliche Kathedrale.
Es gibt viele weitere Sehenswürdigkeiten für Kunst- und Geschichtsliebhaber in Ouidah wie die Fundation Zisou (umfangreiche Galerie westafrikanischer Künstler), das alte portugiesische Fort mit integriertem Museum und den Heiligen Wald (la Forêt sacrée de Kpassè), eine Wald-Oase in der Innenstadt, in der mehrere Gottheiten des Voodoo verehrt werden. Daher finden hier auch regelmäßig Zeremonien statt.

Highlight in Ouidah: La Route des Esclaves

In Ouidah solltest du auf keinen Fall eine Fahrt entlang der alten Sklavenroute (la Route des Esclaves) verpassen, die auf 6 Etappen an das traurige Kapitel des Sklavenhandels an den Küsten Westafrikas erinnert. Sie beginnt auf dem „Place Cha Cha“ , dem Marktplatz für den Sklavenhandel, der hier bereits im 16. Jahrhundert begann.
Weiter geht es zum Baum des Vergessens (l’Arbre de l’Oubli), wo die Sklaven beim Ritual des Umrunden ihre Herkunft, Tradition usw. vergessen sollten. Von hier aus geht es in das „letzte Dorf“ Zoungbodji, wo früher genug Sklaven für die Überfahrt gesammelt wurden. Oft wurde schon hier getestet, wer fit genug für die Überfahrt ist: 2 Wochen ohne Essen und Trinken. Für viele war die Reise schon hier zu Ende und man landete im nahe gelegenen Massengrab.

Die 5. Station ist der Baum der Wiederkehr (l’Arbre du Retour), durch dessen dreimaliges Umrunden sicherstellen wollte, dass nach dem Tod in Übersee zumindest die Seele in die Heimat zurückkehrt.
Die letzte Station ist das Tor ohne Wiederkehr (la Porte du Non Retour), von wo aus die Sklaven mit kleinen Booten zu den großen Schiffen gebracht wurden, um im dunklen Schiffsbauch angekettet die Überfahrt anzutreten. Das heutige große Tor wurde 1995 als Mahnmal errichtet.

 

 

Route des Pêches – unendliche Piste mit Strand und Palmen

Direkt vom Porte de Non Retour in Ouidah führt die alte Route des Pêches an der Küste entlang nach Cotonou.
Als Verkehrmittel empfehle ich hier ein „Semi-John“, also ein Motoradtaxi. Hier kannst du flexibel vom Sozius die Landschaft bewundern und Fotos schießen. Die Route führt über eine Staubpiste entlang traumhaften Palmenwäldern, vorbei an Fischerdörfern und endlosen Stränden.

Vielerorts kannst du den Fischern bei der Arbeit zuschauen, wie sie die Pirogues, also die traditionellen Boote, ins und aus dem Wasser bringen. Vorsicht: Oft möchten die Fischer Geld, wenn du Fotos von ihnen machst.

Je näher du an Cotonou kommst, desto mehr kommst du auch an Bars oder Restaurants vorbei, die gerade am Wochenende sehr beliebt bei Tagestouristen aus den großen Städten sind.

 

 

BIG5 Fragen & Antworten zu Backpacking in Westafrika

  • Warum solltest du nach Westafrika reisen? – Westafrika. Sofort denkst du wohl eher an Armut und Krieg. Hier gibt es keine glanzvollen Safaris wie in Süd- oder Ostafrika. Die Region ist trotzdem ein tolles Reiseziel mit extrem spannender Sklaverei- und Kolonialgeschichte, einer reichhaltigen Kultur und malerischen Landschaften – und sie liegt definitiv weit abseits der ausgetretenen Touristenpfade.
  • Was hat dich besonders beeindruckt? – Alles ist so einfach – aber ausreichend! Die Menschen hier haben so wenig – aber sind glücklich!
  • Ist es sicher in Westafrika zu reisen? – Ja, Westafrika gilt allgemein als sicher. Das gilt natürlich nicht für alle Strecken und Viertel, aber mit der nötigen Vorsicht und Respekt den Einheimischen gegenüber bist du gut unterwegs. Natürlich fühlt es sich komisch an, oft als einziger Weißer unterwegs zu sein. Du fällst auf und solltest entsprechend Schmuck oder Wertsachen nicht unnötig mit dir führen und zu offensiv zur Schau stellen.
  • Ist es teuer vor Ort? – Nein, tatsächlich ist alles sehr günstig, von Essen und Getränken über Eintritte bis hin zu Transfers zwischen den Reisezielen mit Taxi oder Bussen. Teuer sind eher die Anreise und die Visa für die einzelnen Länder, alleine das Visum für Ghana hat rund 100 Euro gekostet.
  • Was würdest du beim nächsten Mal anders machen? – Ich würde mehr Zeit einplanen und auch weitere Fahrten abseits der Küste in den Norden von Togo und Benin unternehmen. Dort gibt es tolle Sehenswürdigkeiten wie die Stadt Kara oder das Somba-Land.

 

Backpacking Westafrika Elfenbeinküste Ghana Togo Benin Route Tipps:

 

Du siehst was es beim Backpacking in Westafrika alles zu erleben und entdecken gibt. Tauch ein in diese spannende Welt und mache deine nächste Reise zu einem unvergesslichen Abenteuer! 🇨🇮 🇬🇭 🇹🇬 🇧🇯

 

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