Du hast Zentralasien noch nicht auf deiner Bucket-Liste? Das solltest du schnell ändern! Die „5 Stan-LänderKasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan bilden eine unglaublich vielseitige und spannende Region zwischen Russland, China und Arabien. Über Jahrhunderte als Teil der Seidenstraße wichtiges Zentrum des Welthandels, deren prachtvolle Spuren noch heute zu sehen sind. Was sind die Sehenswürdigkeiten und Highlights, was ist eine geeignete Route für deine Zentralasien Rundreise? All das erfährst du hier.

Was lernst du in diesem Artikel?

Route für 3 Wochen Zentralasien Rundreise – Seidenstraße & weite Steppe

Zentralasien in 21 Tagen: Die Route im Überblick

Tag 1 – Bishkek
Tag 2 – Burana / Tschong Kemin
Tag 3 – Songköl See
Tag 3 – Songköl See
Tag 5 – Kotschkor
Tag 6 – Yssikköl See, Skazka & Jeti-Oguz-Schlucht
Tag 7 – Karakol & Charyn Canyon
Tag 8 – Almaty
Tag 9 – Almaty / Duschanbe
Tag 10 – Iskanderkŭl
Tag 10 – Iskanderkŭl
Tag 12 – Khujand
Tag 12 – Khujand – Taschkent
Tag 14 – Taschkent
Tag 15 – Samarkand
Tag 16 – Samarkand
Tag 17 – Bukhara
Tag 18 – Bukhara
Tag 19 – Bukhara / Khiva
Tag 20 – Khiva
Tag 21 – Khiva

 

Natürlich kannst du die Route auch in umgekehrter Reihenfolge bestreiten.

Bevor es losgeht: Prüfe hier, ob du mit deinem Pass ein Visum für die Staaten Zentralasiens benötigst.

Was sind die BIG5 Highlights dieser Zentralasien Route?

  • Die imposante Gebirgslandschaft Tadschikistans 
  • Reise in der Zeit zurück – in vielen Regionen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein
  • Highlights abseits der ausgetretenen Touristenpfade wie der Charyn Canyon
  • Genieße die traumhafte Landschaft und weite Steppe Kirgisistans
  • Die prächtigen Moscheen und Medressen in Usbekistan entlang der alten Seidenstraße

 

 

Wie verläuft die 3 Wochen Zentralasien Rundreise im Detail?

Zentralasien Tag 1 – Bishkek

Auf nach Zentralasien!

Ein guter Startpunkt ist die kirgisische Hauptstadt Bishkek. Schlendere durch die Straßen, weite Parks und vorbei an brachialer Sowjet-Architektur.

Die Metropole bietet für alle Wünsche und Bedürfnisse das richtige, sei es Unterkunft, Shopping, Sightseeing oder Ausgehmöglichkeiten am Abend.

 

 

Zentralasien Route Tag 2 – Burana / Tschong Kemin

Auf dem Weg in die Schluchten des Tschong-Kemin bietet sich auf dem Weg die Besichtigung des Burana Turms an. Der Turm war wahrscheinlich ein Minarett in einer bedeutend größeren Anlage aus dem 10. oder 11. Jahrhundert – und ist damit eine der ältesten Sehenswürdigkeiten der ganzen Region.

Bestaune anschließend die tiefen Schluchten des Flusses Tschong-Kemin und die malerischen Landschaften mit steilen grünen Wiesen und Tannenwäldern.

Besonders imposant ist hier die Stelle, in der die Flüsse Tschong-Kemin und Tschüi zusammenfließen.
Als Orte für die Übernachtung bieten sich in der Region das Dörfchen Shabdan (Шабдан) oder oder das etwas weiter entfernte Kotschkor an. Falls du etwas mehr Zeit hast, ist Shabdan ein guter Ausgangspunkt für weitere Entdeckungstouren im Chong-Kemin Nationalpark.

Man muss bei Google Maps schon ziemlich nah ranzoomen, um das Dorf zu finden.
Besonders empfehlenswert ist hier das Ashuu Guest House.

 

 

Zentralasien Rundreise Tag 3 – Songköl See

Entlang des Flusses geht es in Richtung Kalmak-Ashuu-Pass, das Tor zum Songköl See.
Von Kotchkor geht die Fahrt über noch kleinere und noch holprigere Pisten in die Berge. Die Landschaft ist malerisch, alles hier wirkt so ruhig und friedlich.

Eine besondere Empfehlung, wenn möglich: Lass dich ein paar Kilometer vom See entfernt absetzen und wandere die Strecke zu Fuß zum See hinunter. Querfeldein über eine weite Wiesen, ein paar Jurten mit Familien, die ich besucht habe. Ansonsten Ruhe und unendliche Weite.

Am Bergsee auf rund 3.000 Metern Höhe erlebst du hautnah die Nomaden-Kultur Zentralasiens:
Zusammen mit 6-8 anderen Reisenden übernachtest du in einer richtigen Jurte, den geräumigen Nomaden-Zelten.
Es gibt hier kein fließendes Wasser, keine richtigen Toiletten, keinen oder kaum Handyempfang und Wifi – nun ja, „niet“ (nein).

Es sind auch immer viele Kirgisen zu Gast, der See ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die Unterkunft solltest du also wenn möglich frühzeitig buchen!

 

 

Zentralasien Route Tag 4 – Songköl See

Verbringe am besten noch einen weiteren Tag am See, um die malerische Landschaft und die Ruhe zu genießen.
Der Songköl See ist ein toller Ort zum Abschalten. Nimm dir auf jeden Fall ein gutes Buch zum Nachdenken mit, eine solche Lektüre ist genau das Richtige für hier.

Eine besondere Aktivitäten ist im Land der Pferde natürlich ein Reitausflug über die Steppe – wenn nicht hier, wo dann?
Die Harten kommen hier nicht in den Garten, sondern in den See: Gehe eine erfrischende Runde schwimmen , der See ist aufgrund des zufließenden Gletscher-Schmelzwassers auch im Sommer eiskalt ist.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass anstrengende Aktivitäten wie Fußball zwar möglich sind, aber man spürt die Höhe schon sehr deutlich und die Luft wird schnell knapp.

Aber was immer geht: Entspannen am See. Beobachte große Pferdeherden, die zum Trinken kommen, vereinzelte Reiter in der Weite des Landes.

 

 

 

Zentralasien Rundreise Tag 5 – Kotschkor

Zurück aus dem Hochgebirge geht es zunächst nach Kotschkor, eine Kleinstadt westlich des Yssykköl Sees.
Der Ort ist Ausgangspunkt für viele Trekkingtouren und daher die touristische Infrastruktur hinsichtlich Restaurants, Reiseveranstaltern und Unterkünften recht gut ausgebaut.

Weltberühmte Sehenswürdigkeiten? Viele würden sagen „Niet“, nicht wirklich. Ich genieße die Echtheit dieses Ortes, hier ist nichts für Touristen gestellt oder besonders aufbereitet. Alte Ladas, einfache Läden, traditionelle Bäckereien, wo das Brot in den Holzöfen zum Backen an die Wand geklebt wird. Wundervoll! Geh selbst auf Entdeckungstour.

Für Kulturbegeisterte gibt es einen Kurs in der Herstellung traditioneller Filzteppiche, inklusive anschließendem gemeinsamen Essen in einer Jurte.

Für die Übernachtung bietet sich Kotschkor an, oder Dörfer entlang des Yssikköl Sees wie Tamga oder Tosor.

 

 

Zentralasien Tag 6 – Yssikköl See, Skazka & Jeti-Oguz-Schlucht

Die Straße entlang des Yssiköl See führt durch eine malerische Landschaft: Links der See, rechts die Berge. Und auf dem Weg gibt es einiges zu entdecken:

Wandele durch die einzigartige Landschaft der „Märchenschlucht“ Skazka, gehe auf die Suche des sagenumwobenen Steins „Tamga Tash“ mit tibetischer Inschrift oder fahre von Barskoon die malerische Jeti-Oguz-Schlucht am gleichnamigen Fluss hinauf auf mehr als 4.000 Metern Höhe. Von hier aus kannst du zu einem tollen Wasserfall wandern. Halte Ausschau nach dem „gebrochenen Herz“ und den 7 Bullen!

Übernachten kannst du in der Jeti-Oguz-Schlucht in Jurten, in Barskoon oder du fährst schon weiter nach Karakol.
Gerade für die verschiedenen Wanderziele lohnt es sich, noch etwas länger in der Region zu bleiben.

 

 

Zentralasien Route Tag 7 – Karakol & Charyn Canyon

Karakol ist eine kirgisische Stadt mit ca. 70.000 Einwohnern am östlichen Ende des riesigen Yssikköl Sees
Am Morgen sieht man schneebedeckte Berge von den höheren Häusern aus.

Als Tourist abseits der bekannten Wege erlebst du hier eine besondere Atmosphäre: Ladas und andere alte sowjetische Fahrzeuge prägen das Straßenbild, überall kyrillische Schriftzeichen, typische kleine Häuser mit Blechdächern.

Besuche auf jeden Fall die Dungan-Moschee, die bekannteste Sehenswürdigkeit von Karakol. Es handelt sich um eine Moschee, sieht aber aus wie ein chinesischer buddhistischer Tempel. Das Gebäude wurde Anfang des 20 Jahrhunderts von chinesischen Glaubensflüchtlingen nur aus Holz und ohne Verbindungs-Hilfsmittel wie Nägel oder Eisen errichtet.

Ebenso sehenswert ist die hölzerne russisch-orthodoxe Kirche ganz in der Nähe. In Karakol erlebst du ein Beispiel, wie verschiedene Religionen friedlich miteinander leben können.
Wenn du etwas mehr Zeit mitgebracht hast, kannst du dir das Museum des bedeutenden Zentralasien-Forschers Nikolai Przewalski anschauen, der hier in Karakol auf seiner letzten Forschungsreise verstorben ist.

Weiter geht es in den Scharyn-Canyon, den „Grand Canyon Zentralasiens„. Die Anfahrt über holprige Schotterpisten lohnt sich, bestaune die bizarren Gesteinsformen im Nationalpark!

Falls du etwas mehr Zeit in der Region hast, lohnt sich auf jeden Fall eine Wanderung durch den Nationalpark Kolsai-Seen mit dem versunkenen Wald.

Als Übernachtung bietet sich Almaty an.

 

 

Zentralasien Rundreise Tag 8 – Almaty

Almaty ist die ehemalige Hauptstadt Kasachstans. Unternehme eine Fahrt auf den Berg Kök-Töbe und genieße von hier den Panoramablick über die Stadt.

Geh auf Entdeckungstour durch die breiten und grünen Straßen. Sehenswert sind die Christi-Himmelfahrt-Kathedrale, der Panfilov, der Unabhängigkeitsplatz, und der große Markt! Meine Empfehlung: Deck dich hier gut mit günstigen Nüssen als Snack für die nächsten Tage ein.

Wenn du etwas mehr Zeit in Almaty hast lohnt sich ein Ausflug an den türkisblauen Almaty-See oder der Besuch einer Falknerei mit für die Region typischer Greifvogelschau.

 

 

Zentralasien Tag 9 – Almaty / Duschanbe

Je nach Flugplan und Verfügbarkeit findet per Flug der Transfer zwischen Almaty und Duschanbe statt.
Tipp: Je nach Verfügbarkeit und Preisen der Flugverbindungen kannst du den ersten Teil von Bishkek nach Almaty auch in der entgegen gesetzten Reihenfolge reisen (-> Anreise nach Almaty und Flugtransfer nach Duschanbe / Tadschikistan aus Bishkek).

Angekommen in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe kannst du dich auf dem lokalen Markt umschauen oder deinem Viertel umschauen. Auch hier ist nichts in irgendeiner Form für Reisende gestellt oder inszeniert, der Tourismus in Tadschikistan steckt noch in den Kinderschuhen.

Schlendere durch das prächtige Stadtzentrum mit dem Monument zu Ehren des Nationalhelden Ismail Somoni, dem Rudakipark, dem Unabhängigkeitsmonument und dem riesigen Fahnenmast. Sehenswert ist auf jeden Fall auch die Haji-Yakub-Moschee – ein Vorgeschmack auf Usbekistan.

Empfehlung für das Abendessen: Kafe Galaba (Кафе галаба) mit grandiosem Blick auf den Sonnenuntergang und die Stadt!

 

 

Zentralasien Rundreise Tag 10 – Iskanderkŭl

Los geht die abenteuerliche Fahrt durch das tadschikische Gebirge. Durch tiefe Schluchten, alte Tunnel und hohe Pässe geht es abseits der Hauptstraße in eine weite Schlucht bis zum malerischen Bergsee – benannt nach Alexander dem Großen.

Du suchst Abenteuer abseits der ausgetretenen Touristenpfade? Hier bist du absolut richtig!

Bestaune die atemberaubende Landschaft von zahlreichen Aussichtspunkten aus. Traust du dich über den Wasserfall am Vodopad?

 

 

Zentralasien Route Tag 11 – Iskanderkŭl

Unternehme spannende Wanderungen in der einsamen Landschaft im Fan Gebirge. Schau dir an, wie die Menschen hier in einfachen Häusern leben, fern von jeder Großstadt.

Im Dörfchen Sarytag gibt es kleine Geschäfte und vermittelt dir mit den vielen Bauernhöfen einen Eindruck vom Alltagsleben der Einheimischen in dieser abgelegenen Region Tadschikistans.

Je nach Vorlieben kannst du hier auch weitere Tage für ausgedehnte Wanderungen verbringen.

 

 

Zentralasien Rundreise Tag 12 – Khujand

Wieder hinab durch die malerische Schlucht und auf die Hauptstraße Richtung Khujand. An der Straße findest du viele Rasthäuser, die lokal als Chaikhana (Teehaus) bezeichnet werden. Hier findest du sicher ein günstiges Mittagessen. Auf dem Weg empfiehlt sich eine Besichtigung der Moschee von Istarawschan und der Festung Kal’ai Mug.

Khujand ist die zweitgrößte Stadt Tadschikistans und eine prächtige Station der alten Seidenstraße.
Nicht nur das berühmte Samarkand hat einen majestätischen Registan Platz – auch Khujand. Also, nichts wie hin! Ebenso lohnt sich die Festung von Khujand mit ihren hohen Mauern und breiten Türmen.

Ein Markt ist das Schaufenster eines Landes“ schreibt Reisephilosoph Klaus Kufeld. In Khujand erlebst du Panjshanbe, den größten Markt Tadschikistans. Die Labyrinth artigen Gassen der Märkte. Probiere hier auf jeden Fall die lokalen Köstlichkeiten frisch vom Grill, aus dem Ofen oder Topf.

Eine kurze Fahrt von Khujand entfernt liegt der Kairakkum Stausee, der auch „tadschikisches Meer“ genannt wird – ein Meer mitten in der Wüste.

 

 

Zentralasien Tag 13 – Khujand – Taschkent

In Khujand gibt es wirklich viel zu entdecken, lass dir Zeit für die Sehenswürdigkeiten, die du am Vortrag nicht geschafft hast. Danach starte die Fahrt nach Taschkent. Plane genug Zeit für die Grenze zwischen Tadschikistan und Usbekistan ein, je nach Aufkommen können die Kontrollen länger dauern.

Tauche ein in die aufregende Hauptstadt Usbekistans mit vielen Sehenswürdigkeiten und einer tollen Mischung aus kulturellem Erbe der alten Seidenstraße und modernen Bauwerken.

 

 

Zentralasien Route Tag 14 – Taschkent

Verschaffe dir einen Überblick und genieße die Aussicht vom Fernsehturm – dem höchsten in Zentralasien.

Besuche die historische Altstadt von Taschkent, besonders den Khast-Imam Komplex, der das Zentrum der usbekischen Muslime bildet. Hier bekommst du einen Vorgeschmack auf die nächsten Tage mit den prächtigen Moscheen und Medressen der alten Seidenstraße mit den prächtigen Verzierungen und den leuchtend türkis-blauen Kuppeln. Hier findest du den weltweit ältesten (!) Koran ausgestellt.

Unter einer großen Kuppel findest du den Chorsu-Basar, der größte Markt von Taschkent. Schau dich in Ruhe um, auch in den Seitenstraßen.
Taschkent bietet darüber hinaus viele interessante Museen wie das Amir Timur Museum für den mongolischen Kriegsherrn, oder das Museum für moderne Künste mit unzähligen Ausstellungsstücken usbekischer Handwerkskunst.

Was das Reisen in Taschkent sehr angenehm macht ist das einfache Fortbewegen mit der Metro – die mit ihren Stationen an sich schon eine Sehenswürdigkeit ist.
Ein guter Ort für einen abendlichen Drink ist die Bar im obersten Stockwerk des Hotel Usbekistan.

 

 

Zentralasien Tag 15 – Samarkand

Die Fahrt von Taschkent nach Samarkand kannst du bequem mit dem Schnellzug unternehmen.

In dieser alt-ehrwürdigen Stadt warten weltberühmte Sehenswürdigkeiten auf dich, allen voran der Registan Platz, DAS Postkartenmotiv Usbekistans.
Nimm dir auch genug Zeit für das Ulug Begs Observatorium, das Gur-Emir-Mausoleum, den Basar und die Bibi-Chanum-Moschee
Danach entspannen bei einer Tasse Tee in einem der unzähligen Teehäuser – ein Traum!

 

 

Zentralasien Route Tag 16 – Samarkand

Am besten planst du noch einen weiteren Tag im wundervollen Samarkand ein. Besonders beeindruckend ist die muslimische Nekropole Shohizinda.

Schlendere durch die Stadt und genieße wieder die Pracht des Registan Platzes.

 

 

Zentralasien Rundreise Tag 17 – Bukhara

Weiter geht es nach Bukhara. Die Stadt war eine bedeutende Station der alten Seidenstraße und steht Samarkand in nichts nach! Besonders im Mittelalter war Bukhara das kulturelle und religiöse Zentrum der ganzen Region.

In der historischen Altstadt erwarten dich unzählige sehr gut erhaltene Gebäude, prächtige Moscheen und Medressen, Karawansereien und Basare.

Staune über die Bolo-Hovuz-Moschee, die Abdulaziz-Khan-Medrese, den Ark von Bukhara, den Poi Kalon mit dem berühmten Minarett und viele weitere Sehenswürdigkeiten in der Altstadt von Bukhara.

Das Torgebäude Chor Minor ist sogar auf dem Cover des Lonely Planet für Zentralasien.

 

 

Zentralasien Route Tag 18 – Bukhara

Plane am besten noch einen weiteren Tag, du hast sicher noch nicht alles gesehen! Lass es dir bei einer Tasse Tee gut gehen und entspanne vom Sightseeing in der zentralasiatischen Sonne.

Besonders geht das am Becken Devonbegi im Stadtzentrum.

 

 

Zentralasien Tag 19 – Bukhara / Khiva

Die Fahrt von Bukhara nach Khiva führt lange durch die Wüste, aber lohnt sich!

 

 

Zentralasien Rundreise Tag 20 – Khiva

Ein Highlight jagt das nächste: Khiva, eine alte Oasenstadt an der Seidenstraße.

Schlendere durch Itchan Kala, die von der Stadtmauer umgebene Altstadt, bereits seit 1990 UNESCO Weltkulturerbe. Überall findest du in den alten Straßen die besondere Atmosphäre der alten Zeiten mit Karawanen und Händlern.

Besonders eindrucksvoll ist die Medrese Muhammad Amin Khan, das nicht vollendete türkisblaue Minarett Kalta Minor, dem prächtigen Tasch Hauli Palast oder das Pahlawan Mahmud Mausoleum.

Du kannst dir die Altstadt von Khiva wie ein großes Freilichtmuseum vorstellen, überall gibt es spannende Dinge zu entdecken.

 

 

Zentralasien Route Tag 21 – Khiva

Lass dir noch mehr Zeit in Khivas malerischer Itchan Kala.

Besteige abends den Nachtzug zurück nach Taschkent, von wo du die Heimreise mit einer Menge toller Erinnerungen antrittst.

 

 

Fazit für die Zentralasien Rundreise in 21 Tagen

21 Tage sind für Zentralasien ein sehr sportliches Programm, aber mit ein wenig Planung im Voraus gelingt die große Reise durch Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan auch ohne üppiges Urlaubs- und Zeitbudget.

Lass dich verzaubern von einer super spannenden Region zwischen alter Seidenstraße und weiter Steppe. An vielen Orten bist du definitiv noch abseits der ausgetretenen Touristenpfade unterwegs – freu dich darauf!

 

Was kostet eine Reise von 21 Tage in Zentralasien?

Allgemein gilt Zentralasien mit Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan und je nach Route auch Turkmenistan als günstige Reiseregion, in der du auch mit kleinem Budget viel unternehmen und erleben kannst. Vor allem umso weiter du dich von den größeren Städten und touristischen Hotspots wegbewegst.

Mit diesem Routen-Vorschlag bist du ungefähr 2 Tage in Kasachstan, 7 in Kirgisistan, 4 in Tadschikistan und 8 in Usbekistan unterwegs.

Hier findest du die Kostenschätzung für deine Zentralasien-Reise zusammengefasst:

Lokale Verkehrsmittel

Die innerstädtischen öffentlichen Verkehrsmittel sind sehr günstig, so kostet eine einfache Fahrt mit der Metro in Taschkent nur rund 0,20 Euro, der Bus in Almaty sogar etwas weniger.

Für Busverbindungen zwischen den Städten solltest du ungefähr 10 Euro pro Fahrt einplanen, bei gehobenem Komfort etwas mehr.

In Zentralasien ist das Fahren per Anhalter keine Seltenheit, rechne aber auch hier mit 5-10 Euro.

Falls du dir für Ausflüge ein geländegängiges Fahrzeug mieten möchtest, rechne für ein ordentliches Allrad-Modell mit rund 50 Euro pro Tag.

Unterkünfte

Hier kommt es darauf an, ob du bevorzugt in Schlafsälen oder Einzelzimmern/ Doppelzimmern übernachten möchtest. Darüber hinaus ist oft die Lage des Hotels entscheidend.

Es Betten in Schlafsälen gibt es vielerorts für unter 10 Euro, teilweise sogar unter 5 Euro. die Nacht. Gute Zimmer in schönen Unterkünften bekommt man für 10 – 30 Euro die Nacht, nur für wirklich sehr gehobene Hotels sind Preise über 100 Euro fällig.

Für eine Übernachtung in einem kirgisischen Jurten Camp musst du mit 5-15 Euro rechnen, mit sehr komfortabler Ausstattung 30-35 Euro.

Die besten Unterkünfte für dein Bedürnisse und Reisebudget findest du bei Booking.com oderAirbnb* (erhalte 14€ Rabatt auf deine erste Buchung).

Verpflegung

Für Verpflegung und Speisen solltest du rund 15-25 Euro pro Tag einplanen.

Ein gutes Essen im Restaurant kostet nicht mehr als 10-15 Euro. Snacks und Speisen zum Mitnehmen kosten in der Regel unter 5 Euro, lokale Früchte und Gemüse unter 3.

Eintritte / Ausflüge/ Tagestouren

Für umfangreiche Tagestouren wie große Trekkingausflüge mit Transfers kannst du mit 90-100 Euro rechnen.

Die Eintritte sind für die meisten Sehenswürdigkeiten wie Museen oder historische Gebäude sehr günstig, es sind selten mehr als 5 Euro fällig.

Internet

ca. 20 Euro für eine SIM Card und Datenvolumen

Shopping & Souvenirs

… liegen natürlich komplett in deiner Hand.

Fazit: Gesamtkosten 21 Tage Zentralasien Rundreise

Insgesamt musst du im Durchschnitt mit Reisekosten von 1.200 Euro aufwärts für 21 Tage für Zentralasien rechnen. Hinzu kommt die Anreise und Visums-Gebühren. Je nach Komfort für Unterkünfte, Transport und die Vorliebe an Aktivitäten kann der Preis beliebig steigen.

Die Preise für Verkehrsmittel, Internet etc. ändern sich schnell, sodass ich hier nur eine grobe Indikation abgeben kann, der Aufwand aber zu groß ist, jeden Preis täglich aktuell zu halten. Hab Nachsicht mit mir 🙂

Alternativrouten für eine Zentralasien Rundreise

Du möchtest hier deine eigene Route vorschlagen? Schreib mir gerne an [email protected] oder in den Kommentaren.

 

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