Du unternimmst gerne Reisen in verschiedene Klimazonen? Aufgepasst! Denn viele Urlauber unterschätzen die Auswirkungen, die das Klima in einer fremden Ferienregion auf Ihren Organismus hat. Intensive Hitze oder Kälte sowie Bergluft haben doch großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unseren Körper. Deswegen ist es im Namen der Gesundheit wichtig, dass du dich mit der Klimazone am jeweiligen Ferienort auseinandersetzt. Nur so kannst du sicherzustellen, dass du es gut verträgst. Welche Auswirkungen die einzelnen Klimazonen auf dich haben und wie du damit am besten umgehst, lernst du in diesem Artikel.
Was lernst du in diesem Artikel?
Auswirkungen des Klimas auf deine Gesundheit
Ob du dich an einem Ferienort entspannen kannst oder dort unter einer permanenten Anspannung stehst, hängt nicht zuletzt vom jeweiligen Klima ab. Beispielsweise vertragen einige Menschen Hitze nicht so gut und reagieren mit Kopfschmerzen, Übelkeit oder einem Sonnenstich. Damit es gar nicht erst zu solchen negativen Auswirkungen kommt, solltest du dich intensiv mit dem Klima an deinem Wunschurlaubsort beschäftigen und dem Gesundheitsratgeber von mycare.de einen Besuch abstatten.
Abhängig davon, ob du in die Tropen, die Berge oder an den Nordpol reist, erwarten dich ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen. Einige davon hältst du sicher gut aus, andere haben teils erhebliche Konsequenzen für dein Wohlbefinden und deinen Organismus. Sollte dir bekannt sein, dass sich ein bestimmtes Klima schlecht auf deine Gesundheit auswirkt, ist es empfehlenswert, dass du lieber einen anderen Urlaubsort aufsuchst.
Hitze und schwüle Luft werden längst nicht von allen Menschen gut vertragen.
Reisen in verschiedenen Klimazonen: das gemäßigte Klima
Die gemäßigten Klimazonen wirken sich in der Regel positiv auf den Organismus und das eigene Wohlbefinden aus. Sie sind beispielsweise in den europäischen Ländern und speziell Italien anzutreffen. In den kälteren Regionen der gemäßigten Klimazonen liegen die Temperaturen in der Regel zwischen 0 und 20 Grad Celsius, in den wärmeren Gebieten werden Temperaturen zwischen 10 und 28 Grad Celsius erreicht.
Die gemäßigten Klimazonen eignen sich hervorragend für Sporturlaub. Hier bist du während deiner körperlichen Aktivitäten keinen klimatischen Extrembedingungen wie großer Hitze oder Kälte ausgesetzt. Außerdem ist der Luftdruck so, dass du mühelos atmen und Sport treiben kannst. Ein Urlaub in den gemäßigten Klimazonen hat zudem positive Auswirkungen auf dein Wohlbefinden und kann Linderung bei Krankheiten oder chronischen Beschwerden bieten. Deswegen sind solche Urlaubsregionen für alle Altersgruppen perfekt geeignet.
Das tropische Klima
Tropische Klimazonen zeichnen sich durch relativ konstante Durchschnittstemperaturen von 24 bis 28 Grad Celsius aus. Aufgrund der geringen Temperaturschwankungen wird dein Organismus nicht so stark belastet. Allerdings liegt in der Regel eine Luftfeuchtigkeit von etwa 70 % vor. Das ist gerade beim Sporttreiben äußerst anstrengend. Deswegen empfiehlt es sich, dass du dir für einen Sporturlaub eine Region am Meer suchst, um zumindest von einer kühlen Brise zu profitieren.
Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit kann der Körper über den Schweiß nicht so viel Wärme abgeben. Entsprechend droht bei größeren Belastungen oder Sport schneller eine Überhitzung. Deshalb stellt sportliche Aktivität in solchen Klimazonen eine massive Belastung für den Organismus dar. Folglich sind die Tropen für Kleinkinder und Senioren als Feriendestination nicht gut geeignet.
Reisen in verschiedenen Klimazonen: Mittel- und Hochgebirge
In Gebirgsregionen herrscht ein anderes Klima vor als beispielsweise am Meer. Das Mittelgebirgsklima zeichnet sich beispielsweise durch eine hohe Ultraviolettstrahlung aus. Entsprechend musst du in einem solchen Klima für einen hervorragenden Hautschutz sorgen. Außerdem sind im Mittelgebirge die Temperaturen recht niedrig, wodurch sich eine hohe Konzentration von Allergenen aus Pollen und Pilzen in der Luft befindet. Während das Mittelgebirgsklima somit für die Behandlung von Lungenerkrankungen sowie Herz-Kreislauf-Beschwerden geeignet ist, wirkt es sich negativ auf Allergiker aus.
Die klimatischen Bedingungen im Hochgebirge ähneln denen im Mittelgebirge. Allerdings sind hier zusätzlich noch starke Winde anzutreffen und die Luftfeuchtigkeit ist gering. Zudem liegt ein niedriger Sauerstoffgehalt vor, was negative Auswirkungen auf dein Herz-Kreislauf-System haben kann. Wenn du hier Probleme hast, solltest du dieses Klima meiden. Haut- und Lungenerkrankungen können im Hochgebirge hingegen aufgrund der allergenarmen Luft gut behandelt werden.
Gerade wenn du auf Reisen sportlich aktiv bist, solltest du dem Klima an deinem Urlaubsort Beachtung schenken.
Meeresklima gilt als Reizklima
Das Klima an den Küsten der Meere wird in der Regel als Reizklima eingestuft. Eine recht große Belastung für den Organismus liegt beispielsweise vor, wenn es zu starkem Wind und Wellengang kommt, die Luft kalt ist und sich viel Salz in der Atemluft befindet. Es gibt allerdings auch Meere, an denen eine deutlich mildere Luft anzutreffen ist.
Für Allergiker ist ein Urlaub am Meer gut geeignet, da sich in der Luft wenige Pollen und Sporen befinden. Außerdem eignet sich dieses Klima gut dafür, um Atemwegsinfekten vorzubeugen. Gerade Asthmatiker profitieren somit von Ferien am Meer. Allerdings solltest du dir klarmachen, dass am Meer eine hohe Wärmebelastung vorliegen kann und dass die Ultraviolettstrahlung oft hoch ist. Du solltest daher einen entsprechenden Schutz für die Haut ergreifen. Wenn du empfindlich auf hohe Temperaturen reagierst, kann ein Urlaub am Meer ebenfalls schädlich sein.
Urlaub in Kälteregionen
Es gibt Regionen mit niedrigen Temperaturen, die den kalten Klimazonen zugeordnet werden. Das gilt beispielsweise für die Tundra in nördlichen Ländern. Hier liegt eine Durchschnittstemperatur von etwa 10 Grad Celsius vor, je näher du der Arktis kommst, desto eher werden Temperaturen von -40 bis -70 Grad Celsius möglich.
Solche klimatischen Extrembedingungen wirken sich häufig massiv auf den Organismus aus. Gerade in den Wintermonaten, wenn die Winde kalt wehen, ist die Gesundheit teils massiv gefährdet. Im Sommer bieten kalte Klimazonen jedoch ein hohes Erholungspotenzial, weswegen in entsprechenden Regionen auch Aktiv- und Sporturlaube absolviert werden können. Zu beachten ist jedoch, dass in den Wintermonaten permanente Dunkelheit vorherrscht, die sich auf das Wohlbefinden auswirkt. Gerade wenn du mit neurologischen Problemen oder Depressionen zu kämpfen hast, solltest du eher keinen Urlaub in kalten Klimazonen machen.
Reisen in verschiedenen Klimazonen: Fazit
Das Klima hat großen Einfluss darauf, wie du dich fühlst und wie aktiv du bist. Unser Organismus ist auf das Klima eingestellt, das in unserem Lebensumfeld herrscht. Bei einem Urlaub begeben wir uns häufig aber in Klimazonen, die sich deutlich von der unseren unterscheiden. Hier ist es wichtig, geeignete Vorkehrungen zu treffen, damit es nicht zu einer Überlastung deines Körpers oder zu Krankheiten kommt. Zudem ist es wichtig, dass du auf deinen Körper hörst und ausschließlich solche Ferienregionen bereist, in denen ein für dich gutes Klima vorherrscht.
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