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Pakistan Reise | Erfahrungsbericht + Tipps

von | 3. Sep. 2023 | Abenteuer, 🇵🇰 Pakistan

Pakistan Reise | Erfahrungsbericht + Tipps

☝️Das Wichtigste in Kürze: Erkenntnisse einer Pakistan Reise

  1. In Pakistan sind die Menschen extrem gastfreundlich
  2. Pakistan ist viel sicherer als in den Medien dargestellt
  3. Im Winter ist es in Pakistan sehr kalt, da keine Heizung (abgesehen von Karachi)
  4. Pakistaner und Inder – ähnliche Kultur und doch so verschieden
  5. Busse brettern mit bis zu 150km/h über die Motorways – du brauchst gute Nerven 😉

 

Du spielst mit dem Gedanken eine Pakistan Reise zu unternehmen, fragst dich ob es gefährlich oder schwierig ist? Hier ist ein authentischer Reisebericht von unserem Gastblogger Tom. Er hat Pakistan bereist und weiß spannende Geschichten und Erlebnisse zu berichten.

Lies weiter für einen überraschenden Erfahrungsbericht und Tipps für eine Reise nach Pakistan.

Erfahrungsbericht über Reisen in Pakistan: Das solltest du wissen

Warum sollte man nach Pakistan reisen?

Schon lange verspürte ich den tiefen Wunsch, in ein Land zu reisen, das nicht viele zuvor bereist hatten. In der Vergangenheit von Terroristen und Attentaten geprägt, zieht es Besucher in der Gegenwart vor allem wegen der atemberaubenden 7.000 und 8.000er Berge in den Norden Pakistans.

Unser Grund war allerdings ein anderer. Wir wollten Menschen kennenlernen, in die Kultur eintauchen und sehen, wie Pakistan wirklich ist. Im Gegensatz zum östlichen Nachbarn Indien tappt Pakistan im Dunkeln, zumindest was den Tourismus anbelangt.

neuer job als tuk tuk fahrer in karachi-pakistan-reise-erfahrung-tipps-travel-experience

Neuer Job als Tuk Tuk Fahrer in Karachi 😉

Pakistan Reise auf der Karte: Die Route im Überblick

Wo genau liegen eigentlich die ganzen Orte, die im Reisebericht erwähnt werden? Hier findest du sie im Überblick:

 

Pakistan Reisebericht – Wahre Gastfreundschaft auf dem Subkontinent

Von JOURNI-NATION Blogger Tom von ExplorerTom

Ankunft in Karachi

Schon bei Ankunft am Flughafen stellten sich die Weichen für ein positives Abenteuer. Im Gegensatz zu anderen Airports wollten uns die Taxifahrer in Karachi nicht über das Ohr hauen. Gerade einmal drei Euro hat die sieben Kilometer Strecke zum Hotel gekostet. Das war ich rein gar nicht gewohnt. Jeder, der schon einmal außerhalb Europas gelandet ist, versteht, was ich meine. Nach Ankunft im Hotel begrüßte uns Besitzer Afaq mit einem pakistanischen Tee.

Laut seiner Aussage waren wir die ersten westlichen Gäste in seinem Guesthouse, dass damals sieben Euro pro Nacht für ein Doppelzimmer gekostet hat. Ich muss zugeben, Luxus ist was anderes. Aber das haben wir für das Geld auch überhaupt nicht erwartet. Das Bett war einigermaßen sauber, das war die Hauptsache. Das rostige Wasser aus der Dusche konnte man für zwei Tage aushalten.

Übrigens sind wir knapp vier Jahre später immer noch mit dem netten Guesthouse-Besitzer in Kontakt. Er fragt mal immer wieder, wie es uns geht und wann wir ihn wieder besuchen. Fast jeden Satz beendet er mit “Inshallah” – Also so wahr es Gott möchte.

Am Bahnhof von Karachi

Am Bahnhof von Karachi

Pakistan Reise: Wie haben wir den Islam wahrgenommen?

Der Islam ist tatsächlich sehr ausgeprägt in Pakistan. Die Einheimischen nehmen die Religion so ernst, dass man Gäste wirklich als Gesandte Allahs behandelt, wie sich später noch herausstellen wird. Außerdem hat man uns ständig nach unserem Wohl gefragt, wie es uns Pakistan gefallen würde und versucht, Kontakte an unseren weiteren Reisezielen zu vermitteln.

In Karachi wurde ich dann auch gleich das erste Mal überrascht. Bei der Bestellung in einer kleinen Fastfood-Bude hat Besitzer Waqas kein Geld für seine Pasta annehmen wollen. Ich habe es wirklich mehrmals versucht. Er wurde sogar ganz ernst dabei, als wäre es eine Beleidigung, dass ich ihn bezahlen wollte.

Von Waqas haben wir dann auch den Tipp bekommen, nach Multan zu reisen. Er erzählte uns von Shrines und vielen Sehenswürdigkeiten und Gräbern von Heiligen. Eigentlich bin ich nicht so der Fan davon, aber wir wollten sowieso Richtung Norden. Von Karachi nach Multan waren es knapp 900 Kilometer. Ist doch klar, dass wir mit dem Zug fahren, oder?

Die lange Zugfahrt von Karachi nach Multan

Unser Reiseziel Multan war eher eine spontane Entscheidung. Schließlich wollten wir in den Norden Richtung Berge. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir nur leider noch nicht, wie kalt es “da oben” wirklich sein würde – ganz schön naiv waren wir damals. Aber nun steht erstmal Multan auf dem Programm.

bahnhof karachi zug-pakistan-reise-erfahrung-tipps-travel-experience: Am Bahnhof von Karachi: Zug fahren in Pakistan

Am Bahnhof von Karachi: Zug fahren in Pakistan

 

Unser Hotelbesitzer und mittlerweile Freund Afaq hat bei der Zugstation angerufen und gefragt, wann der nächste Zug nach Multan fährt. Am späten Nachmittag war es so weit. Wir sind mit einem Tuk Tuk zum Bahnhof gefahren. Dort waren wir zunächst geschockt von der langen Schlange. Ich bin dann zu einem Polizisten mit Maschinengewehr gelaufen und habe ihm mein Reiseziel gesagt. In westlichen Ländern würde man jetzt erwarten, dass jemand mit dem Finger auf einen Schalter zeigt.

In Pakistan hat der Polizist unsere Reisepässe abgenommen und sich in der Schlange vorgedrängelt. Umgerechnet etwa sieben Euro sollte die 12 (!) Stunden lange Fahrt in zweiter Klasse kosten. Ich dachte mir, die zweite Klasse wäre ein gutes Mittelding, da lernt man bestimmt Menschen kennen. Wenige Minuten später hielt ich die Tickets in der Hand.

Als wir am Bahnsteig warteten, kamen zwei, ich würde sagen, Jungs im Pubertätsalter mit einem großen Karren Wasserflaschen vorbei. Sie waren wohl gerade auf dem Weg, das Lager im Bahnhofsmarkt aufzufüllen. Auf einmal drückte mir der eine Junge eine 1,5 Liter Flasche in die Hand – Ich war wirklich baff!! Wieso? – Ich verstand die Welt nicht mehr. #gastfreundschaft

Chaos im Zug – Wo ist unser Liegeplatz?

Zug in Pakistan in der Zweiten Klasse – Erfahrungsbericht

Mit etwa einer Stunde Verspätung fuhr dann endlich der Zug am Bahnhof von Karachi ein. Doch gleichzeitig dachte ich: Verdammt, ich hätte lieber die erste Klasse buchen sollen. Die zweite Klasse war bis auf den letzten Platz brachial voll. Man muss sich die Waggons als Großraumwagen mit jeweils sechs Betten (3×2) auf der rechten und zwei Betten (oben und unten) auf der linken Seite vorstellen.

zug innen pakistan 2-pakistan-reise-erfahrung-tipps-travel-experience

Wir hatten große Schwierigkeiten unsere Plätze zu finden, obwohl man am Bahnhof absichtlich die Zahlen in lateinischer Schrift vermerkt hatte. Aber daran lag es überhaupt nicht, die Beschriftung im Waggon selbst war fürn *rsch. Glücklicherweise hat ein junger Pakistani unsere Situation bemerkt und uns direkt weitergeholfen. So schwer war es dann doch nicht. Übrigens war es in Karachi tagsüber etwa 27 Grad im Dezember.

Beim Einsteigen freute ich mich noch über die vorhandene Klimaanlage in der zweiten Klasse. Kurze Zeit später hatte ich bereits Eiszapfen an den Füßen. Ein Ausschalten der Klimaanlage war wohl nicht möglich und so sind wir bei frostigen Temperaturen bis nach Multan gereist. Unsere erste Einladung.

Pakistan Reise: Gastfreundschaft pur bei der Ankunft in Multan

Der junge Pakistani, der uns beim Finden unserer Plätze geholfen hat, war beharrt darauf, uns bei Ankunft in Multan zum Frühstück einzuladen. Sein Name ist übrigens Rajid. Er war damals gerade einmal 22 Jahre alt und studierte Zahnmedizin in Karachi.

Er hatte nun Ferienzeit und war auf dem Weg zu seinem Cousin und dessen Familie in Multan. Auch wenn Rajid nie auf den Fotos gelächelt hat, war er ein absolut herzensguer Kerl. An dieser Stelle möchte ich übrigens anmerken, dass ein Großteil der Pakistaner mit ziemlicher Sicherheit besser Englisch spricht als wir Deutschen.

Bahnhof Multan, Pakistan

Ankunft am Bahnhof von Multan, Pakistan

 

Nach 16 langen und eiskalten Stunden sind wir mit vier Stunden Verspätung in Multan angekommen. Rajid organisierte ein Uber und wir fuhren durch das versmogte Multan zu seinem Cousin. Dort wurden wir auf ein traditionelles Frühstück, natürlich “homemade” eingeladen. Es gab verschiedene Fladenbrote, Kichererbsen, Currys, Eier, Butter und ganz viel Tee. Das Frühstück war wirklich unglaublich gut. Nach dem scharfen Reis-Biryani in Karachi eine Wohltat was mildes zu essen.

Pakistan Gastfreundschaft Erfahrung Highlights

Rajid und seine Mutter – was eine Gastfreundschaft!

 

Im Lauf des Tages kamen weitere Cousins und Familienmitglieder, die allesamt an uns interessant waren. Sie führten uns außerdem durch Multan, zeigten uns wichtige im Islam wichtige Gräber und den Basar.

Außerdem durften wir noch das Haus von Haseeb und seiner Familie sehen. Eine recht wohlhabende Familie, gemessen am Mobiliar und der Kleidung. Man hat uns frisch gepressten Granatapfelsaft gebracht.

Später musste ich noch im Schach gegen einen vermutlich sehr erfahrenen Spieler antreten. Natürlich habe ich verloren 🙂 Gegen Abend hat man uns dann zu einem Hotel gebracht.

Multan: Ernüchterung bei Ankunft im Hotel

Nach Ankunft in einem Hotel in Multan (leider erinnere ich mich nicht mehr an den Namen) wurde uns klar gemacht, dass man hier nicht übernachten dürfe. Multan war früher mal im Visier, so haben wir erfahren. Wir wussten davon nichts und fühlten uns eigentlich ziemlich sicher. Das besagte NOC (No Objection Certificate) von der Polizei hatten wir nicht. Ich war ganz schön genervt und vor allem müde.

Während der nächtlichen Zugfahrt konnte ich nicht wirklich gut schlafen. Was war die Alternative? Natürlich durften wir bei Rajids Cousin übernachten. Am nächsten Morgen gab es nochmal ein leckeres Frühstück und dann haben uns die beiden zur Busstation gebracht. Zug fahren wollten wir nämlich erstmal nicht mehr, es war einfach zu langsam.

Mit dem Bus von Multan nach Islamabad

Nach etwa sechs Stunden Fahrt in einem, ich würde sagen Luxusbus, sind wir in Islamabad angekommen. Mit Luxusbus meine ich wirklich Luxus. In Pakistan gibt es staatliche und private Busse. Die Privaten sehen im Innenraum aus wie ein Flugzeug. Zudem gibt es eine Stewardess, die einen mit Snacks und Getränken versorgt. Auf den pakistanischen Motorways dürfen die Busse übrigens 150 Kilometer pro Stunde fahren. Eine Geschwindigkeit, die sich unglaublich im Bus anfühlt.

Pakistan Reise Erfahrung: Luxus Bus in Pakistan - Fast wie im Flugzeug

Luxus Bus in Pakistan – Fast wie im Flugzeug

 

Islamabad, die Hauptstadt Pakistans, ist teils sehr modern. Im Gegensatz zu anderen Städten dürfen in Islamabad keine Tuk-Tuks fahren. In Kombination mit den zahlreichen Grünflächen in der Stadt war die Dunstdecke am Himmel deutlich geringer als in Karachi und Multan. Es war sogar häufig sonnig bei angenehmen 13 Grad Celsius.

Auch hier kann ich mich noch an zwei besondere Ereignisse erinnern. Während wir am Frühstückstisch, diesmal im freien Bereich eines “Restaurants” saßen, kamen wir mit einem anderen jungen Pakistani ins Gespräch. Auch er wollte uns weiterhelfen, falls wir in Not geraten. Die einzige Not zu diesem Zeitpunkt war, dass ich auch gerne mal meine Ruhe gehabt hätte. Ständig wird man eingeladen, man man man 🙂

Als wir dann unser Naanbrot und Kichererbsen Curry zahlen wollten, rief der junge Pakistani von nebenan: „It’s paid already, don’t worry„. Wieder einmal keine Chance zu bezahlen. Warum sind sie nur so freundlich zu uns?

Karina wusste zu diesem Augenblick noch nicht von der Einladung 🙂

Unglaublich: Einladung von einem Uber-Fahrer…

Am Tag darauf besuchten wir die größte Moschee Islamabads. Wie es nicht anders kommen konnte, hat uns unser Uber-Fahrer eine Einladung nach Hause ausgesprochen.

Am Abend saßen wir also bei Shahzad und seiner Familie. Seine Frau hatte sich zusätzlich bemüht und alles auf Vordermann gebracht. Wie man auf dem Foto sehen kann, gibt es in Islamabad, wie übrigens im ganzen Pakistan, keine Heizung. Im Dezember saßen wir also beim Abendessen im Haus mit Jacken. Zum Abschluss schenkte Shahzad Frau meiner Freundin einen Schal. (nicht der auf dem Foto). Es war wirklich ein toller, langer Schal, extra weich und flauschig.

In Pakistan wird man(n) geholfen

Ein Tag später am Morgen machte ich mich auf zur Wechselstube. Ich wollte einige Euros loswerden und in Pakistanische Rupies umwandeln. Das Büro war nicht weit weg von unserem Hotel. Während Karina in der unterhalb liegenden Bäckerei zwei Naan-Brote kaufte, ging ich in die Wechselstube.

Dabei kam ich mit einer Pakistanerin ins Gespräch, die in London wohnt und in Islamabad zu Besuch ist. Sofort bemerkte ich den Klassenunterschied. Ich erzählte ihr, dass ich mit meiner Freundin in Pakistan unterwegs war und über unsere weiteren Pläne. Ich rief meine Freundin, denn in Pakistan war es eigentlich nicht üblich, dass unverheiratete Männer und Frauen kommunizieren.

Die nette Dame vermittelte uns an eine weitere Frau, die im Tourismus arbeitete. Karina rief sie am Abend gleich an. Nach einem kurzen Gespräch meinte sie, wir sollten unbedingtin den Norden Pakistans kommen. Sie hätte dort einen Kontakt und wir würden eine gute Zeit dort verbringen können.

Ehrlich gesagt war ich zunächst schon etwas skeptisch, schließlich haben wir weder die eine noch die andere Person vorher gesehen. Allerdings hörte ich auf mein Bauchgefühl, was fast immer passte. Kurze Zeit darauf saßen wir im Bus, Richtung Norden. Von Islamabad ging es Richtung Muzaffarabad, eine Stadt, die uns empfohlen wurde. Während der Fahrt kamen wir auch an Abbottabad vorbei. Für alle, die noch nicht davon gehört haben: In Abbottabad wurde Osama bin Laden im Jahr 2011 getötet.

zwei männer in Pakistan

Von Islamabad nach Muzaffarabad und Mansehra – Pakistan Reise

Muzaffarabad liegt etwa 140 Kilometer nördlich von Islamabad.

Muzaffarabad Stadt Panorama Berge

Berge und Innenstadt von Muzaffarabad

 

Nach einer Zwischenübernachtung in Muzaffarabad, fuhren wir am nächsten Morgen mit einem voll gequetschen Minibus weiter nach Mansehra. Nach längerer Diskussion im “Büro” der Busgesellschaft und durch die Hilfe eines Afghanen, der ein Teppichgeschäft betreibt, hat man uns die letzten Plätze für den Nachtbus nach Gilgit reservieren können.

Erfahrungsbericht: Busfahrt auf dem Karakorum Highway

Wenige Stunden später waren wir auf dem Weg Richtung Norden, auf dem berühmt-berüchtigten Karakorum Highway. Wer noch nicht davon gehört hat, versteht nicht, wie gefährlich diese Strecke ist. LKWs und Busse schleichen dort stellenweise in Schrittgeschwindigkeit, immer mit dem tiefen Abgrund an der Seite.

Pakistan Reise: Gefährliche Abgründe bei der Pakistan Reise auf dem Karakorum Highway

Gefährliche Abgründe bei der Pakistan Reise auf dem Karakorum Highway

Youtube: Karakorum Highway am Abgrund entlang

In der Vergangenheit haben viele Menschen auf der Strecke ihr Leben gelassen. Die Alternative wäre ein etwa 100 Euro teurer Flug gewesen. Allerdings hat PIA (Pakistan International Airlines) auch nicht die besten Rezensionen.

Wegen der Busfahrt selbst machten wir uns keine Sorgen, sondern mehr darum, dass der Lauf einer Schrotflinte neben unseren Plätzen raus schaute. Kurze Zeit später nahm sie der Busfahrer aber an sich, schließlich sollte er uns im Falle der Fälle beschützen.

Wenig später, schon mitten im Gebirge, gab es mehrere Polizei-Checkpoints. Während wir bei dem ersten noch durchkamen, wurden wir am zweiten gestoppt. Der Busfahrer hat die Pflicht alle Ausländer im Bus zu melden, haben wir später erfahren. Beim zweiten Checkpoint musste ich alleine rausgehen – Mann, war mir das peinlich!

Der Polizist fragte, wohin ich wolle und erklärte mir, dass Ausländer nicht über Nacht auf dem Karakorum Highway fahren dürfen. “danger, danger” – waren seine Worte. Er wollte unbedingt, dass wir ein Taxi nehmen und ins Dorf zurückfahren und dort übernachten. Am nächsten Morgen könne unsere Fahrt weitergehen.

Ich erwiderte ihm jedoch mit Druck, dass wir “teure” Bustickets gekauft haben und wir jemanden in Gilgit kennen würden. In keinem westlichen Land hätte ich mit diesem Argument bei einem Polizisten Eindruck schinden können, aber in Pakistan schon. Es war schon zu spät in der Nacht, auch nach mehreren Versuchen haben wir unseren nächsten Gastgeber leider nicht mehr erreicht.

Reise in Pakistan: Karakorum Highway nach Gilgit

Im Norden von Pakistan wird es sehr kalt…

Für gewöhnlich muss der Busfahrer an jedem Checkpoint eine Passkopie von Ausländern abgeben. Nach meiner kleinen Diskussion mit dem Polizisten gab es von nun an kein Stopp mehr. Der Fahrer ist einfach durch jeglichen Checkpoint durchgerast. Über sehr holprige Wege ging es weiter in die Berge.

An dieser Stelle möchte ich übrigens anmerken, dass der staatliche “Natco”-Bus keine Heizung integriert hat. Während das in Islamabad noch ausreichend war, wurde es weiter oben wirklich frisch im Bus. Ich hatte unter meiner Wanderhose noch eine zweite Schicht und fror trotzdem an Beinen und Füßen. Von Karina spreche ich erst lieber gar nicht!

Natco Bus in Pakistan

Natco Bus in Pakistan

 

Viele durchgerüttelte Stunden später kamen wir endlich um 7 Uhr am Morgen in Gilgit an. Schon vor dem Aussteigen war ich komplett durchgefroren. In Gilgit waren es etwa 0 Grad Celsius, ich konnte meinen Atem sehen. Die Gegend war umgeben von hohen, schneebedeckten Bergen. Obwohl Gilgit nur auf 1.500 Höhenmetern lag, war es wie eine andere Welt! Es war komplett still auf dem großen Busparkplatz. Das Dorf schien noch zu schlafen. Wir versuchten, unseren neuen “Host” anzurufen – ohne Erfolg.

… ist es im Hotel besser?

Was machen wir um diese frühe Morgenzeit, fragte mich Karina. Es gab lediglich eingeschränkten Handyempfang mit lahmen Internet und unser Gastgeber ging nicht ans Telefon. Die Kälte ist uns nach der langen Busfahrt schon bis in die Knochen vorgedrungen. Karina schaute auf Booking.com nach dem besten Hotel in Gilgit. Nicht um dort zu übernachten, sondern uns aufzuwärmen. Schließlich sollte ein 5-Sterne Hotel über eine Heizung verfügen.

Wir hielten das erstbeste Auto an, welches uns zum Gilgit-Serena Hotel brachte. Mit Ernüchterung mussten wir feststellen, dass es in der Lobby zwar wärmer war als draußen, aber von einer Wohlfühltemperatur konnte nicht die Rede sein. Der Eingangsbereich wurde nämlich lediglich mit einem großen Klimagerät “beheizt”. Vielleicht kennt Ihr diese fahrbaren Kästen, die eigentlich zum Kühlen genutzt werden.

In der Zwischenzeit haben wir immer wieder versucht, unseren Gastgeber anzurufen. Nach einer Stunde meldete er sich endlich und entschuldigte sich, er hätte verschlafen. Aber er versicherte uns, dass uns seine “Fahrer” in zehn Minuten abholen würden. Er hat eigene Fahrer, lachte ich vor mich hin….Da bin ich mal gespannt.

Welcome to “the” Gilgit – Leben in der Villa

Tatsächlich wurden wir einige Minuten später von zwei griesgrämigen Typen abgeholt. Nach etwa fünf Kilometern Fahrt durch teilweise sehr verwinkelte Gassen standen wir vor hohen Mauern und einem Eingangstor. Seine Gehilfen öffneten die Tür – Sesam, öffne dich!

Eine riesige Villa – Wo sind wir nur hingeraten? Ist das das Haus eines Mafiaboss oder hat es unser Gastgeber auf ehrliche Weise zu Reichtum gebracht? Wer sowas in Pakistan erreicht, muss eine gewisse Position haben, waren meine Gedanken. Schließlich sind wir nur über eine Empfehlung von einer Dame, die wir in der Wechselstube kennenlernten, hier gelandet.

Villa in Pakistan

Villa in Gilgit, Pakistan

 

Wir wurden in ein eiskaltes Zimmer gesetzt, welches mit Säbeln, Schwertern und arabischen Schriftzeichen geschmückt war. Kurze Zeit darauf brachte man uns einen Mini Gasheizer, der den Raum erwärmen sollte.

Welcome to “the” Gilgit, genau auf diese Weise begrüßte uns Saleem, unser neuer Host in Gilgit-Baltistan. Er kam halb verschlafen in den Raum und hatte eine große Wolldecke umgebunden. So ein großes Haus, aber dennoch bitterkalt, dachte ich….

Große Villa – Kalte Zimmer

Die Villa war wirklich groß. Ich schätzte sie auf etwa 6 bis 8 Schlafzimmer plus Badezimmer, Küche et cetera. Wie kann man so ein großes Haus bauen ohne Heizung, hatte ich im Kopf. Die überall hängenden Klimaanlagen waren nur zum Kühlen, nicht zum Heizen, teilte man mir mit. Klimageräte ohne Wärmepumpe gibt es wohl auch nur in Pakistan. Ganz im Ernst, ich hatte sowas noch nie gehört.

Zu der Zeit wusste ich außerdem noch nicht, dass es große Stromprobleme im Norden Pakistans gibt. Die elektrische Versorgung funktioniert in den Monaten Dezember bis Februar nur für wenige Stunden am Nachmittag. Dies hatte mit der Gletscherschmelze zu tun. Denn wenn die Sonne scheint, treibt der herab plätschernde Bach das Hydrokraftwerk an.

Saleem hatte zusätzlich noch einen Stromgenerator in seinem Geräteschuppen stehen. Dieser wurde immer am Abend angefeuert, damit wir überhaupt Licht und warmes Wasser hatten. Aber genug gefachsimpelt, nun gab es erstmal Frühstück.

 

Alltag in der Gilgit Villa

Saleem hatte einen eigenen Koch, so nannte er seine Frau und “Leibeigene”, die uns unser Frühstück zubereitete. Die Betonung liegt auf “zubereitete”. Denn gebracht wurden die vielen Teller von seinen Angestellten. Zur Überraschung gab es neben Fladenbrot, Salatblättern und Reis auch eine warme Suppe. Später gab es auch Tee und sogar Kaffee – was wirklich Besonderes in Pakistan.

Abendessen in Gilgit, Pakistan

Nach dem Frühstück zeigte uns Saleem unser Zimmer, in dem wir insgesamt drei Nächte schliefen. Einen Ventilator gab es, aber selbstverständlich wieder keine Heizung. Wenigstens durften wir den Gasheizer ins Zimmer stellen. “But turn off, before you sleep, very dangerous”, so die letzten Worte unseres Gastgebers.

Das anliegende Badezimmer war gefühlt noch kälter. Bis warmes Wasser aus der Dusche kam, dauerte es etwa zehn Minuten. Mit dem warmen Duschwasser wärmten wir gleichzeitig das Bad etwas auf. So konnten wir nach der langen Busfahrt endlich duschen.

Da wir nach der langen Anreise wirklich müde waren, schliefen wir erst einmal für ein paar Stunden. Es gab etwa drei Wolldecken im Bett, einschließlich der Körperwärme des anderen sowie Handschuhen und Socken war es einigermaßen auszuhalten.

Weihnachten feiern in Pakistan

Am Nachmittag rief unser Host mit guter Laune auf unserem Telefon an. “Tonight we will have a little party,it’s your Christmas holiday” – Tatsächlich, es war der 24. Dezember und wir waren in den Bergen Pakistans. Hätte er es nicht zufällig erwähnt, hätten wir es vermutlich vergessen.

Wenige Stunden später wurden wir von Saleems Fahrern zu einem Schrebergarten mit Bauhütte gebracht. Man muss sich das in etwa so vorstellen, wie wenn man früher als Jugendlicher die Abende in einem Bauwagen verbracht hat – nur mit dem Unterschied, dass es ein Plumpsklo darin gab und wir in Pakistan waren. Saleem hatte mehrere seiner Freunde eingeladen, alles hochrangige Leute bis auf den “Sänger”.

Saleem, der nämlich auch Hobby-Songwriter ist, hatte ein Lied mit dem Titel “Your name is not in my ABC” – natürlich in Urdu, der pakistanischen Sprache geschrieben. Etwa zu zehnt versammelt vor dem Lagerfeuer sang der eingeladene “Sänger” die originellen Lyrics und trommelte dabei auf einem alten 20 Liter Metall-Benzinkanister. Aus denkbaren Gründen wollte ich an diesem Abend keine Fotos machen. Ich habe lediglich ein kurzes Video gedreht. Die ausgelassene Stimmung kommt dadurch sowieso besser rüber.

Youtube: Christmas Feier am Lagerfeuer in Gilgit

Der fröhliche Abend ging etwa um Mitternacht zu Ende, bevor man uns samt Gastgeber wieder in unser vorübergehendes Heim gefahren hat. Dort erwartete uns eine Überraschung der besonderen Art. Aber nun gab es erstmal Abendessen und als Dessert eine Torte mit der Aufschrift: “Merry Christmas” – mir fehlten die Worte. Mit dabei war natürlich unser bester Freund, der Gasheizer.

Welch eine Überraschung zum Heiligabend!

Pakistan Erfahrungsbericht: Abenteuerliche Weiterfahrt nach Passu

Für den nächsten Tag hatte Saleem einen Ausflug für uns organisiert. Einer seiner Fahrer sollte uns die Gegend und die Berge zeigen. Passu war unser Ziel, etwa 150 Kilometer nördlich von Gilgit. Seltsamerweise waren die Straßen bis dorthin sehr gut ausgebaut, ich würde sogar behaupten, erst kürzlich neu asphaltiert. Die ersten Kilometer gingen zügig voran.

Unsere Fahrt ging vorbei an Karimabad und dem Hunza-Valley. Alles war grau in grau,nur Geröll links und rechts. An dieser Stelle möchte ich auch den Attabad See erwähnen, der im Jahr 2010 durch einen Erdrutsch entstand.

Pakistan Reise Erfahrung Tipps Highlights: Der malerische Attabad-Lake

Der malerische Attabad-Lake

 

Laut meiner Recherche war auch der Karakorum Highway auf einer Gesamtlänge von 25 Kilometern betroffen. Ganze Dörfer waren vom Bergsturz betroffen und wurden geflutet. Zu jener Zeit mussten etwa 50.000 Menschen evakuiert werden.

Und nun saßen wir als Touristen im “sicheren” 4×4 Wagen einschließlich Fahrer und bestaunten die tiefblaue Farbe des entstandenen Attabad Sees. Etwa vier Jahre nach der Naturkatastrophe wurden Umgehungsstraßen mit mehreren Tunneln gebaut, sodass der Karakorum Highway wieder durchgängig befahrbar wurde. Dabei ist auch das Schild Pakistan – China Friendship entstanden. Schließlich verbindet der Karakorum Highway die beiden Länder – Wer hätte es gewusst?

Pakistan und China sind anscheinend Freunde

Pakistan und China sind anscheinend Freunde

Gefährliche Fahrt auf dem Karakorum Highway

Je weiter wir nach oben fuhren, desto mehr Eis lag auf dem Karakorum Highway. Trotz unseres 4×4 Gefährts samt erfahrenen Fahrer wurde uns etwas mulmig im Bauch. In Passu war dann Endstation. Schließlich waren wir schon auf 2.500 Metern Höhe. Von dort wären es nur noch circa 130 Kilometer zur pakistanisch-chinesischen Grenze.

In Passu war Endstation.

So nah an China war ich noch nie! Raus aus dem Geländewagen und noch schnell zwei Fotos, bevor es wieder auf die Rückreise ging. Am Abend saßen wir wieder gemeinsam im kalten Holzraum und genossen unser traditionelles pakistanisches Abendessen und erzählten unserem Host von den Erlebnissen.

Passu, Pakistan im Dezember

Passu, Pakistan im Dezember

Ausflug nach Gahkuch

Für den nächsten Tag hatte unser wohlhabender Gastgeber erneut Pläne für uns gemacht. Diesmal sollten wir in das Dorf fahren, wo einer seiner Fahrer herkommt. Nach Gahkuch waren es nur 75 Kilometer. Dennoch benötigten wir für die Strecke, die größtenteils über Feldwege ging, über zwei Stunden.

Vorbei kamen wir auch wieder an einem Police-Checkpoint. Schließlich waren wir in dieser Gegend schon dem Nachbarn Afghanistan ziemlich nahe. Am Checkpoint mussten wir unsere Daten samt Passportnummer lassen. Dennoch fühlte ich mich recht sicher. Denn letztendlich waren wir mit zwei Fahrern unseres sehr fürsorglichen Gastgebers unterwegs.

Die Gegend sah noch ärmer aus als alles, was wir bisher im Norden Pakistans gesehen hatten. Bald kamen wir bei der Familie des einen Fahrers an. Ein ziemlich einfaches Häuschen, natürlich ohne Strom. Das Wasser war eingefroren und ging somit auch nicht. Wenigstens gab es einen kleinen Ofen mit Kamin in der Mitte des Raumes.

Dennoch haben sich die Einheimischen wieder größte Mühe gegeben uns zu überraschen. Neben leckerer Forelle aus dem vorbeifließenden Fluss, gab es auch pakistanisches Naanbrot und ein “ermentiertes” Getränk. Als Dessert hat man uns Trockenfrüchte serviert, die im Norden Pakistans wohl besonders beliebt sind.

Nach dem Fotoshooting, natürlich getrennt nach Frauen/Mädels und Männer, haben wir uns wieder auf den Weg in Richtung Gilgit gemacht. Am Abend gab es bei Saleem wieder leckere pakistanische Küche, mit Kebap, Yakfleisch und Reis.

Rückfahrt nach Islamabad

Gut gestärkt, am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von unserem Gastgeber. Einer seiner Fahrer brachte uns zum Busterminal. Wenige Minuten später saßen wir bereits im Bus. Während die ersten Meter über die neu asphaltierten Straßen noch recht flott vorüber gingen, kamen wir in der Nähe von Chilas wieder ins Stocken. Nicht nur die vielen LKWs und schlechten Straßen hielten auf, sondern auch ein Plattfuß machte uns zu schaffen.

Der Verkehr zwischen den hohen Bergen im Norden Pakistans

Der Verkehr zwischen den hohen Bergen im Norden Pakistans

 

Allerdings war dies halt so wild, denn am Unterboden gab es einen Ersatzreifen für solche Notfälle. Nach dem Radwechsel fuhren wir weiter Richtung Süden. Diesmal hielt der Busfahrer übrigens an den zahlreichen Checkpoints an und gab jeweils eine Passkopie von uns ab.

Da wir tagsüber auf dem Karakorum Highway unterwegs waren, machte die Polizei keinen Stress. Später am Abend sind wir endlich in Rawalpindi, einem Vorort von Islamabad, angekommen. Vom Bus-Terminal aus waren es noch circa 25 Minuten Fahrt ins Hotel mit dem Uber. Reichlich erschöpft nach den ganzen Erlebnissen und der langen Fahrt schliefen wir lange.

Doch lange hielten wir nicht still, denn in Lahore sollten bereits die nächsten Abenteuer warten. Ich möchte nur kurz anmerken, dass wir dort eine sehr spezielle Silvesterparty erlebt haben. Am 3. Januar war das Abenteuer Pakistan dann erstmal passé. Nach dem Passieren der “Wagah-Border” kamen wir in Indien an.

Pakistan Monument Islamabad

Pakistan Monument Islamabad

Gibt es aktuell für Pakistan eine Reisewarnung?

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels liegt eine Teilreisewarnung für Pakistan vor.

Die Lage kann sich aber recht schnell ändern. Daher prüfen wir im Rahmen jeder Reiseplanung die jeweils aktuellen Infos beim Auswärtigen Amt.

Fazit zu einer Reise nach Pakistan und der Erfahrung vor Ort

Leider wurde Pakistan für lange Zeit in den Medien durch den Dreck gezogen und stets mit negativen Ereignissen verknüpft. Ich hoffe, dieser Reisebericht ist Grund genug, um zu verstehen, dass Pakistan nicht per se ein gefährliches Land ist, auch wenn es hin und wieder Unruhen gibt.

Aber das gibt es auch in Deutschland oder anderen Ländern. Wir bereisten Pakistan für fast einen Monat und hatten kein einziges schlechtes Erlebnis. Wenn Du mit offenem Mindset nach Pakistan reist, wirst Du bestimmt eine schöne Zeit haben. Vor allem die Menschen vor Ort sind unglaublich gastfreundlich.

Dieser Gastbeitrag wurde von meinem Bloggerkollegen Tom erstellt. Auf seinem Blog Explorertom.com berichtet der Abenteurer über seine Erfahrungen an touristischen und weniger touristischen Reisezielen. Neben authentischen Reiseberichten, erfährst Du ebenfalls klassische Sehenswürdigkeiten und Reisetipps zu vielen Destinationen.

Unter anderem war Tom bereits im kurdischen Teil von Irak, im Iran und in Pakistan unterwegs. Neben Weihnachten, hat Explorer Tom auch das Jahresende in Pakistan verbracht. Sei gespannt, wie man Silvester im pakistanischen Lahore feiert.

 

Jetzt siehst du, was für ein tolles Reiseziel Pakistan ist. Stehen das Land mit spannenden Zielen wie Karachi, Multan oder Islamabad nun auch auf deiner Bucket Liste? Was denkst du allgemein über eine Pakistan Reise?

Was findest du besonders spannend? Wenn du noch mehr über Pakistan wissen möchtest oder weitere Infos brauchst, lass es uns oder Tom gerne per Nachricht oder in den Kommentaren wissen.

Weitere Inspiration und spannende Reiseziele in Asien

Neben Pakistan gibt es noch viele weitere spannende und abenteuerliche Reiseziele in Asien zu entdecken:

 

Hier findest du hilfreiche Tipps und Hacks für unterwegs:

 

Viel Spaß und jederzeit gute Reise!

 

Pin den Pakistan Erfahrungsbericht gerne für deine zukünftigen Reiseplanungen auf Pinterest.

 

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Aloha, ich bin Phil, nice to meet you! Ich habe mehr als 95 Länder bereist und möchte mein zusammengefasstes Wissen und die Geschichten aus aller Welt mit dir teilen. Lass dich inspirieren und finde hier bei Journication Unterstützung für deine nächste Reiseplanung!

2 Kommentare

  1. S

    Danke für den tollen Erfahrungsbericht! Pakistaner sind wirklich sehr hilfsbereit und gastfreundlich, das erlebe ich immer wieder. Pakistan ist ein Wunderschönes Land – schön, dass ihr so viel reisen konntet.

    Antworten
    • Phil

      Lieben Dank für deine Nachricht und Bestätigung 🙂

      Antworten

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